Kennzahlenvergleich Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Schweiz



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Wir suchen keine Olympiasieger!

Dr. Anton KilchmannSich zu messen ist ein Urbedürfniss des Menschen. Schon vor über tausenden von Jahren erkoren die Griechen die schnellsten und stärksten Männer. Diese Suche nach dem "Klassenbesten" wird oft mit dem Begriff Benchmarking übersetzt.
Aber Benchmarking ist mehr als die Suche nach dem Klassenprimus. Schon mein Grossvater wusste, der Billigste ist nicht immer der Günstigste. Das gilt insbesondere auch für Wasserversorgungen. Schnell einmal werden da äpfel mit Birnen verglichen. Die Arbeit der Wasserversorgung wird enorm durch ihre Umgebung geprägt - und diese kann sie nicht wählen. Der Leitungsbau im Lötschental über Stock und Stein ist sicher aufwändiger als schnurrgerade durch das Rheintal.

Benchmarking heisst vielmehr von einander lernen. Welche Leitungen setzt der andere ein? Wie viele Rohrbrüche hat er? Wie viele Kontrollen macht er? usw.

Benchmarking hat aber auch Gefahren! Wer äpfel mit Birnen vergleicht, läuft rasch einmal Gefahr, die falschen Schlüsse zu ziehen und daraus die falschen Massnahmen einzuleiten. Eine professionelle Betreuung ist deshalb eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Benchmarking. Der SVGW hat deshalb mit der Firma Kappeler Consulting AG einen Rahmenvertrag zur Begleitung und Abwicklung dieses Benchmarkingprojektes abgeschlossen. Die ausgewählte Firma hat eine jahrelange Erfahrung mit derartigen Projekten im Ver- und Entsorgungsbereich und - was genau so wichtig ist - sie versteht die Sprache der Wasserversorger. Der SVGW seinerseits hat über 100 Jahre Erfahrung im Umgang und mit Daten von Wasserversorgungen. Er begleitet die Projekte kritisch auch aus der Sicht, dass Trinkwasser unser wichtigstes Lebensmittel ist.

Diese Kombination garantiert Ihnen, dass Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen verglichen werden.

Dr. Anton Kilchmann
Direktor SVGW


 


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