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Kennzahlenvergleich
Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Schweiz |
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Wir suchen keine Olympiasieger! Sich
zu messen ist ein Urbedürfniss des Menschen. Schon vor über tausenden
von Jahren erkoren die Griechen die schnellsten und stärksten Männer.
Diese Suche nach dem "Klassenbesten" wird oft mit dem Begriff
Benchmarking übersetzt. Aber Benchmarking ist mehr als die Suche
nach dem Klassenprimus. Schon mein Grossvater wusste, der
Billigste ist nicht immer der Günstigste. Das gilt insbesondere auch
für Wasserversorgungen. Schnell einmal werden da äpfel mit Birnen
verglichen. Die Arbeit der Wasserversorgung wird enorm durch ihre
Umgebung geprägt - und diese kann sie nicht wählen. Der Leitungsbau im
Lötschental über Stock und Stein ist sicher aufwändiger als
schnurrgerade durch das Rheintal. Benchmarking heisst vielmehr
von einander lernen. Welche Leitungen setzt der andere ein? Wie viele
Rohrbrüche hat er? Wie viele Kontrollen macht er? usw. Benchmarking
hat aber auch Gefahren! Wer äpfel mit Birnen vergleicht, läuft rasch
einmal Gefahr, die falschen Schlüsse zu ziehen und daraus die falschen
Massnahmen einzuleiten. Eine professionelle Betreuung ist deshalb eine
Voraussetzung für ein erfolgreiches Benchmarking. Der SVGW hat deshalb
mit der Firma Kappeler Consulting AG einen Rahmenvertrag zur
Begleitung und Abwicklung dieses Benchmarkingprojektes abgeschlossen.
Die ausgewählte Firma hat eine jahrelange Erfahrung mit derartigen
Projekten im Ver- und Entsorgungsbereich und - was genau so wichtig
ist - sie versteht die Sprache der Wasserversorger. Der SVGW
seinerseits hat über 100 Jahre Erfahrung im Umgang und mit Daten von
Wasserversorgungen. Er begleitet die Projekte kritisch auch aus der
Sicht, dass Trinkwasser unser wichtigstes Lebensmittel ist. Diese Kombination garantiert Ihnen, dass Äpfel mit Äpfeln und Birnen
mit Birnen verglichen werden. Dr. Anton Kilchmann Direktor SVGW
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SVGW / SSIGE
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